Was mich nervt: Deutschland. Das Land der Experten.

Das Internet ist eine großartige Sache. Ohne dem Internet würde es heute viele Dinge nicht geben. Ohne dem Internet würde es einige von uns nicht geben. Zumindest nicht in der Form wir wie jetzt durch das Internet existieren. Die Einen nutzen das Internet um sich ihre Bedürfnisse zu erfüllen, neue Menschen zu treffen oder alte Bekannte wiederzufinden. Die Anderen nutzen es um damit Geld zu verdienen, so wie ich. Dann gibt es aber noch die ganz Anderen. Die die das Internet nutzen, um jemand zu sein, der sie gar nicht sind. Und darum geht es heute.

Wie jede Woche, gehört auch dieser Beitrag wieder in die Kategorie #Projekt52, einer Kategorie beziehungsweise ein Projekt von Torsten Landsiedel.

Zurück zum Thema: Die Menschen, die das Internet nutzen um die Personen zu sein, oder zu werden, die sie nicht sind und vorher nie waren.

Dank der „Anonymität“ im Netz kann jeder sein, wer er auch sein mag. Das ist eine schöne Sache. Vor allem für die Leute, die mit sich selbst unzufrieden sind. Leider gibt es aber auch die Leute, die das Ganze ausnutzen und das in allen Bereichen. Leute die das Vertrauen der anderen Menschen missachten, in dem sie sich für etwas verkaufen, dass sie nicht sind.

Mir geht heute speziell (wieder einmal) um die selbsternannten Experten. Davon gibt es seit dem Internet eine ganze Menge da draußen. Außerdem geht es mir um ein- bis zwei spezielle Gruppen von „Experten“. Den Online-Marketer und den Web-Designern/Entwicklern.

Die Leute die etwas googlen und eine Woche später, zum Experten werden. Die Leute die andere Menschen mit beschissenen „Newsletter-Formulare“ in ihren Beiträgen, Seiten und sonst auch überall, übers Ohr hauen. Die Leute die das Blaue vom Himmel versprechen, die das Geld der unwissenden aus den Taschen ziehen. Daher auch die „Online-Marketer“.

Wichtig: Es geht mir nicht um die Menschen, die das Ganze ehrlich betreiben. Menschen die das Ganze lieben und dafür irgendwie auch leben. Menschen die mit ihrem frühen Hobby, dass sie leidenschaftlich betrieben haben, heute Geld damit verdienen. Um die geht es mir nicht.

Mir geht es um die Menschen, die einen Gewinn erzielen möchten. Man könnte von Unternehmen sprechen. Genau diese Menschen können mich mal Kreuzweise. Die können sich ihre Nicknamen in den Hintern schieben.

Das musste ich kurz loswerden, weil es in meinem Kopf herumgeschwirrt ist. Jetzt aber zum Inhalt…

Warum das Ganze?

Ich bin ein Typ der gerne offen und ehrliche mit den Leuten spricht, oder schreibt. Das hast du sicherlich schon gemerkt. Mir ist es aber auch wichtig, dass andere Menschen ebenso handeln. Das gilt für Kunden, Freunde, Bekannte und andere Personen. Eigentlich jeden.

Das machen die ganzen Experten aber nicht. Sie nehmen dich aus. Sie verlangen für unmessbare Leistungen, eine unmessbare Menge an Geld. Eine Internetseite für 30.000 Euro? Gibt es! Ein E-Book mit Dingen, die totaler Schwachsinn sind und trotzdem Geld kosten? Gibt es! Kommentatoren die keine Eier dafür in der Hose haben, ihre richtigen Namen zu verwenden? Gibt es!

Das alles sind die Dinge die es gibt, weil es unmessbar und möglich ist. Leute lasst euch nicht für Dumm verkaufen. Eine Webseite (ohne besonderen Schnickschnack) kostet keine 30.000 Euro – auch nicht bei großen Agenturen!

Wie dem auch sei. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass du dich gerne bei mir per E-Mail melden kannst, wenn du wissen willst, ob man einer Geschichte trauen kann. Ich bewerfe dich auch nicht mit Werbung zu, oder drehe dir irgendwelche Produkte an. Du kannst dich bei mir melden, dich erkundigen und selbst entscheiden, ob dir die 30.000 Euro für eine Webseite wert sind.

Na egal. Das wollte ich nur loswerden. Hab ein schönes Wochenende.

Hat dir der Beitrag gefallen?
Ja!
Nein!

Kevin Pliester

Kevin ist PHP- und WordPress-Entwickler. Gelegentlich teilt er auch Tipps zum Thema Selbstständigkeit. Er ist Hamsterpapa und seit 2015 glücklich verheiratet. Er lebt in Dormagen und arbeitet die meiste Zeit von Zuhause aus. Hat vorher irgendwas mit Computern und Servern gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.