Premium Themes sind gut, individuelle Themes sind besser!

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass immer mehr Leute lieber Premium Themes verwenden, als sich ein Theme von einem Web-Designer erstellen zu lassen. Das ist zwar immernoch besser als ein kostenloses Theme zu verwenden, trotzdem sollte man darüber nachdenken, sich ein Theme für etwas mehr Geld auf die eigenen Bedürfnissen erstellen zu lassen. Warum ich das schreibe? Ich will natürlich Werbung machen und ich will dir mitteilen, warum ein zugeschnittenes Theme besser als ein Premium Theme ist.

Fangen wir mit einem Grundsatz an: Um an alle Plugins und vor allem an die vollständige Kontrolle zu gelangen, darf dein WordPress Blog oder Website nicht auf WordPress.com gehostet werden. Das liegt zum einen daran, dass gerade die beiden Punkte nicht funktionieren und zum anderem auch daran, dass WordPress.com viel teurer ist, als eine selbst gehostete WordPress Seite.

Um mit deiner Seite zu starten kannst du zwischen verschiedenen Webspace-Anbieter wählen. Wir (DEVHATS) nutzen für alles All-Inkl.com*! Die sind gut und günstig. Sicherlich gibt es bessere. Trotzdem empfehlen wir ausschließlich All-Inkl.com, da dort bisher alles gestimmt hat und das seit inzwischen rund 10 Jahren. Die Seiten sind nur ganz selten down (99,99% Uptime) und der Support ist grandios + kostenlos.

Wieso du kein kostenloses Theme verwenden solltest

Kostenlose WordPress Themes sind toll. Ich selbst, nutzte für diese Seite ein kostenloses WordPress Theme (Hueman). Trotzdem solltest du das nicht unbedingt machen, wenn du nicht unbedingt genau das Theme verwenden möchtest, dass ich gerade hier im Einsatz habe. Es ist mehr für Blogs und Magazine.

Kostenlose WordPress Themes können von jedem erstellt werden. Ich weiß das, weil ich das schon selbst gemacht habe, obwohl ich kein Web-Designer bin. Ich kenne mich zwar recht gut mit SEO aus, trotzdem bin ich kein Profi auf dem Gebiet. Das liegt aber mehr daran, dass es mir keinen Spaß macht.

Zurück zum Thema: Da jeder solche Themes erstellen kann, bleibt die Qualität auf der Strecke. Viele HTML-Tags werden falsch gesetzt und die Seiten deshalb nicht so bei Google gelistet, wie sie es sollten – weil alle Tags SEO-bedingt falsch gesetzt wurden. Das kannst du nur korrigieren, wenn du weißt was du tust. Ansonsten hast du ein Problem, dass du nie lösen wirst, weil du dich nicht mit dem Thema beschäftigst.

Wieso du ein Premium Theme verwenden kannst, aber nicht solltest

Premium Themes sind kostenpflichtige WordPress Themes, die man unter anderem bei Themeforest* kaufen kann. Wichtig ist, dass diese Themes meist nur auf einer Seite verwendet werden dürfen, da die Lizenzen dort nichts anderes zulassen. Außerdem ist es wichtig, dass auf die gelisteten Preise noch Steuern fallen. Das macht Themeforest recht unattraktiv für Personen (wie mich), die alle zwei Wochen ein anderes Theme ausprobieren.

Und warum solltest du jetzt kein Premium Theme verwenden?

Premium Themes bieten Features und davon eine ganze Menge. Leider sind nur eine Handvoll Theme-Designer auch Entwickler. Du musst also zu jedem Theme Plugins installieren, damit sie funktionieren. Bei 2-3 Plugins möchte ich nichts sagen. Aber es gibt dort Themes, die tatsächlich bis zu 10 Stück verlangen und diese 10 Plugins sind „heavy“. Die ziehen an der Leistung und sorgen dafür, dass du eine Pagespeed-Bewertung bekommst, die so rot wie die Hölle ist. Das ist überhaupt nicht cool.

Außerdem sehen die Premium-Themes grundsätzlich nur in den Demos gut aus. Damit deine Seite genauso ausschaut MUSST du bei den meisten Themes, den Demo-Content hochladen und diesen bearbeiten. Dazu kommt dann noch das die meisten Themes mit dem Visual Composer laufen. Einem so genannten Page-Builder, der dir per Drag & Drop das „Strukturieren“ ermöglicht. Dieser Visual Composer benötigt für den vollen Umfang allerdings eine Lizenz und die musst du dir eigentlich immer dazu kaufen, wenn du wirklich alles nutzen möchtest.

Der Nachteil am Visual Composer: Er ist ein Monster. Kein kleines Monster. Eher ein riesiges, dass eine Menge Rechenleistung zieht und deine Seite ebenfalls noch langsam macht. Google merkt das und bewertet die Seite schlecht. Schlecht bewertete Seiten kommen nur selten auf die ersten Google-Seiten und Seiten die nicht auf den ersten Seiten stehen, werden nicht gefunden. So einfach ist das.

Wichtig ist, dass die meisten Themes die mit dem Visual Composer* laufen, gar nicht zu 100% angepasst wurden. Es kann also sein, dass du nur Bruchteile der angebotenen Features funktionieren und das mit Recht. Hier ein Auszug, aus einer Support E-Mail vom letzten Mal:

What you see on demo is exactly what you get, and if you thinking that a theme should include styling for all VC elements when this is not and never was a requirement i think it’s not fair.

Wie du herauslesen kannst, bekommst du NUR das, was du siehst. Also erwarte nie mehr!

Ich kann dir aktuell nur einen Theme-Entwickler empfehlen, der wirklich gute WordPress Themes macht. Allerdings bietet er „nur“ Blogging und Magazine Themes an. Das macht es für die meisten schon wieder unattraktiv. Egal, die Empfehlung lautet: EckoThemes* – die aktuell besten deutschen Themes von deutschen Designern, bekommst du von ElmaStudio!

Warum du dir ein Theme erstellen lassen solltest

Nach den vorherigen Sätzen liegt es eigentlich auf der Hand: Die Themes die für dich erstellt werden, sind auf dich zugeschnitten. Nicht mehr und nicht weniger. Möchtest du mehr, kann dir der Web-Designer oder Entwickler die Neuerungen einfach einbauen, ohne das es dich wesentlich mehr Geld kostet. Die meisten „Wünsche“ sind schnell erledigt – also die grundsätzlichen Wünsche wie:

  • Kann man den Text ändern?
  • Gibt es dafür eine schönere Hintergrundfarbe?
  • Wie sieht es mit dem Bild aus, kann man das tauschen?

Das sind Kleinigkeiten und wenn der Web-Designer dann noch den WordPress Customizer kennt und „bestückt“, kannst du die meisten Dinge direkt selbst lösen. Und das bringt mich auf den nächsten Punkt: Vertraue nicht nur einer Person. Schaue dir an, mit wem die Person arbeitet. Wenn es „nur“ ein Web-Designer ist, dann versteht der meist nicht viel von PHP und WordPress ist in PHP geschrieben. Suche dir also jemanden der das eventuell direkt mitmacht oder jemanden, der jemanden kennt der das für ihn erledigt.

Wir (DEVHATS) machen das auch nicht anders. Julian ist der Web-Designer und ich (Kevin) der Entwickler. Wir ergänzen uns gegenseitig und das funktioniert einwandfrei. Hier bekommst du immer genau das, was du brauchst und auf Wunsch auch jederzeit mehr.

Wie siehst du das Ganze?

PS: Eine schöne #weiberfastnacht an alle Frauen! Lasst es euch gut gehen und vor allem die Sau raus!

 

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Kevin Pliester

Kevin ist PHP- und WordPress-Entwickler. Gelegentlich teilt er auch Tipps zum Thema Selbstständigkeit. Er ist Hamsterpapa und seit 2015 glücklich verheiratet. Er lebt in Dormagen und arbeitet die meiste Zeit von Zuhause aus. Hat vorher irgendwas mit Computern und Servern gemacht.

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