Warum der Gutenberg-Editor cool und ätzend ist

Ich habe gerade mit Langeweile zu kämpfen und überlege mir ein wenig, was ich schreiben könnte und da ich noch nicht wirklich auf den Gutenberg-Editor eingegangen bin, gibt es hier ein paar Gedanken und vor allem meine persönliche Meinung dazu. (kurz)

Da es wahrscheinlich nicht mehr lange dauert, bis Gutenberg den Einzug in WordPress feiert, werden die meisten bereits wissen, was und wer das ist. Das ist keine Person, die dir wie Alexa, Cortana oder Siri bei Seite steht. Es handelt sich hierbei um eine Neuentwicklung (auf Basis von Javascript) des Editors in WordPress. Also dieser große Kasten in dem wir Dinge hineinschreiben, damit sie auf der Seite erscheinen.

Mir gefällt Gutenberg sehr gut. Ich schreibe damit wesentlich lieber, weil es schön aufgeräumt und vor allem (bis auf die Überschrift) zentriert ist. Also man muss sich nicht links neben den Stuhl stellen, um den Beitrag direkt mittig vor Augen zu haben. Das ist für mich eine wesentliche Verbesserung! Dazu kommt dann noch, dass man sich nicht mehr erschlagen fühlt, weil die ganzen Formatierungsmöglichkeiten erst angezeigt werden, wenn ich sie brauche. Damit es einfacher zu verstehen ist, gibt es hier eine Vorschau: Gutenberg ausprobieren

Ok… Jetzt wisst ihr, dass ich den Gutenberg cool finde. Aber warum finde ich ihn auch ätzend? Ganz einfach, es liegt am: “auf Basis von Javascript”. Ich habe es oben in Klammern erwähnt und das ist etwas, dass mich ein wenig nervt. Ich bin PHP-Entwickler und liebte WordPress gerade deswegen. Nun werde ich aber dazu gezwungen Javascript zu lernen, um den Editor mit nützlichen Blöcken zu erweitern. Das ist für mich etwas nervig, aber nicht unmöglich, da ich mich jetzt seit ein paar Jahren mit Javascript beschäftige (zum Glück). Trotzdem ist es ätzend, weil mir PHP wirklich Spaß macht und ich WordPress, wie schon erwähnt, gerade deshalb geliebt habe. Jetzt wird alles geändert… aber gut.

Btw. ist dann natürlich noch die Frage, ob die von allen geliebten Pagebuilder noch funktionieren. Ich schrieb ja bereits, dass ich kein Fan von Pagebuildern bin und auch wenn ich das nicht verständlich argumentieren konnte, bin ich froh das ich mich gegen diese Builder entschieden habe. Advanced Custom Fields arbeitet aktuell auch an ein paar Behebungen, da wohl ein paar Filter und Actions nicht richtig funktionieren. Alles aber nicht so dramatisch.

Was anderes noch: Unser Plugin Helpful (die kleine Ja/Nein-Umfrage unter den Beiträgen) wurde bereits mehr als 100x installiert. Ich finde es super, danke dafür!

Hier ein paar nützliche Links zum Thema Gutenberg:

PS: Das Bild hat nichts mit Gutenberg zutun, es gefällt mir aber. Es ist von @samscrim auf Unsplash.

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Veröffentlicht von Kevin Pliester

Kevin ist PHP- und WordPress-Entwickler. Gelegentlich teilt er auch Tipps zum Thema Selbstständigkeit. Er ist seit 2015 glücklich verheiratet, lebt in Dormagen und arbeitet immer von Zuhause aus. Kevin telefoniert nicht gerne und bevorzugt die Kommunikation via E-Mail oder Chat.

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