Web-Working: Projekt-Plattformen wie Twago meiden

Geld Ringe Hände

Als ich mit der Selbstständigkeit gestartet bin, habe ich mich bei Twago und Co. registriert. Ich habe sogar eine Gold Mitgliedschaft bei Twago abgeschlossen. Trotzdem noch keine Aufträge darüber generiert. Warum das so ist und warum du diese Plattformen meiden solltest, liest du hier.

Projekt Plattformen verfolgen nur ein anständiges Ziel: Geld verdienen. Wie sie das Ziel erreichen ist allerdings nicht so anständig. Twago bspw. verlangt für eine gute Platzierung in den eigenen Listen, eine Menge Geld und trotzdem hat man keine Chance, egal wie viel Geld man investiert.

Wichtig: Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Sicht eines Programmierers und der Plattform Twago! Wie das in den anderen Bereichen ausschaut, kann ich dir leider nicht sagen. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass sich da nicht viel tut.

Twago – Kostenlose Mitgliedschaft

Projekt Plattformen bieten häufig auch kostenlose Mitgliedschaften, die jedoch einen großen Haken haben: Man wird nicht gefunden. Es bringt also im Grunde nichts, sofern man nicht selbst aktiv mitwirkt.

Die kostenlose Mitgliedschaft ermöglicht einem aber die Suche nach Projekten – aber beschränkt. Hat man ein Projekt gefunden, kann man sein Angebot abgeben. Die Abgabe kostet Geld!

Bei der Angebotsabgabe hat man die Möglichkeit seinen „Gewinn“ einzutragen. Dazu werden von der Plattform (hier Twago) aber noch Gebühren berechnet.

Twago – Gold Mitgliedschaft

Mit der Gold Mitgliedschaft wird man zumindest in den eigenen Listen gefunden. Allerdings sind die Listen nach Ranking sortiert. Das eigene Ranking steigert man in dem sein Profil und das eigene Portfolio befüllt. Außerdem zählen abgeschlossene Projekte und die gewonnenen Kundenbewertungen mit rein.

Ist man also nur in einer Sache begabt, sagen wir PHP hat man die so genannte Arschkarte. Man kann nicht genug Projekte abschließen, ohne richtig viel Miese zu machen. Um gesehen zu werden, muss man einen sehr geringen Stundensatz verwenden – sonst beißt kein Kunde an!

Schließt man keine Projekte ab, wird man nicht gefunden.

Die Gold Mitgliedschaft von Twago kostete mich 99 Euro pro Monat. Eine Menge Geld. Bisher habe ich nicht einen Auftrag generiert. Den einen Auftrag den ich generiert habe, habe ich mit Hilfe der kostenlosen Mitgliedschaft generiert und dieser Kunde ist heute kein Kunde mehr, weil er nicht zu mir gepasst hat.

Kurzfazit

Twago eignet sich nicht fürs Geld verdienen! Twago beutet dich aus und das wars. Am besten funktioniert die gute alte E-Mail und das Telefon. Durchforste das Telefonbuch und nutze Google um mehr über die Unternehmen zu erfahren.

Mache es wie mit einer Bewerbung. Erkunde dich und schreibe die Unternehmen an. Das ist persönlich und persönlich ist gut.

Bei 100 Kontaktierungen, habe ich mindestens 5 neue Kunden dazugewonnen und ich habe lediglich Agenturen angeschrieben! Mache diesen Unternehmen ein Sonderangebot. Erkunde dich darüber wie viel andere in deinem Bereich nehmen und nimm bspw. 10 Euro die Stunde weniger wenn das Unternehmen dir Folgeaufträge beschert.

Wenn du speziell nach Unternehmen suchst, die eine Stelle in deinem Bereich zu vergeben haben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Zusammenarbeit. Freelancer sind viel günstiger als eigenes Personal. Außerdem kann man diese buchen und ist nicht dazu verpflichtet sie jeden Monat mit zu finanzieren.

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